PRP

Medizinische PRP Anwendungen

Das Prinzip von PRP beruht auf der Aktivierung körpereigener Heilkräfte, der Aktivierung eigener Wachstumsfaktoren, Zytotoxine, Fibroblasten, Bindegewebe und Stammzellen. Damit kann es erfolgreich zur Reduzierung von Schmerzen, Gelenkproblemen, Arthrosen, Sehnen- und Bänderproblemen und zur Knochenregeneration eingesetzt werden. Die PRP hat regenerationsfördernde, wundheilungsbeschleunigende, entzündungshemmende, schmerzlindernde und knorpelschützende Eigenschaften.

Kontraindikationen

Hepatitis, HIV, Schwangerschaft, Autoimmunerkrankungen, Leberkrankheiten, Krebs, Blutgerinnungsstörungen.
Sind die Gerinnungsstörungen medikamentös induziert, sollte wenn möglich mind. 3 Tage vor einer PRP Behandlung das Medikament abgesetzt werden (z.B.: Aspirin, Voltaren, Ibuprofen oder Rheumamittel).

Einsatz von PRP in akuten und chronischen Fällen bei

  • Sehnenverletzungen z.B. Achillessehne, Tennisarm, Rotatorenmanschette
  • Bandverletzungen z.B. Kreuzband, Bänder des Sprunggelenks
  • Muskelfaserriss
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Meniskusverletzung
  • Arthrose

Kosmetische Anwendungen

PRP (Platelet-Rich-Plasma = plättchenreiches Plasma, auch als Vampirlifting bekannt) ist ein Verfahren auf rein natürlicher Basis zur Hautstraffung und Hauterneuerung im Gesicht, am Hals und Dekolleté.
Bei dieser Anti-Aging-Behandlungsmethode wird dem Patienten eine gewisse Menge Blut entnommen (ca. 20 ml), aus demnach einem bestimmten Verfahren die sogenannten Thrombozyten oder Blutplättchen (konzentriertes Blutplasma) gewonnen werden. Das so gewonnene PRP, injiziert in die gewünschten Hautareale, sorgt dank der enthaltenen Wachstumsfaktoren, für eine Geweberegeneration und für die Bildung neuer Zellen. Somit kann die Heilung, Regeneration und die Neubildung von Zellen im Gewebe auf natürliche Weise stimuliert werden. Die im Plasma enthaltenen Wachstumsfaktoren sorgen für die Bildung neuer Zellen; es bilden sich Kollagen, natürliche Hyaluronsäure und Elastin. Fazit: die Haut gewinnt Volumen und Spannkraft zurück, wodurch sie jünger und frischer erscheint. Da es sich um rein körpereigenes Material handelt (Blut/ Blutplasma) kommt es zu keinen Nebenwirkungen, Allergien bzw. Unverträglichkeiten.
Die Behandlung dauert in der Regel ca. 40 min. Bevor das aufbereitete Blutplasma in die Haut injiziert wird, wird die Haut ausreichend mit Betäubungscreme versorgt, wodurch der Behandlungsverlauf schmerzfrei wird. Um einen lang anhaltenden Erfolg zu erzielen, sind meist 2-4 aufeinanderfolgende Behandlungseinheiten im Abstand von 4 Wochen erforderlich. Sobald das gewünschte Ergebnis erreicht ist, ist eine regelmäßige Auffrischung alle 1-2 Jahre ratsam. Ein Plasma-Lifting ist auch präventiv wirkungsvoll, um Falten und Hautalterung effektiv vorzubeugen. Ein weiteres erfolgreiches Anwendungsgebiet ist die Förderung des Haarwachstums durch Regeneration der Haarwurzeln. Auch hier sind mehrere Anwendungen erforderlich.